Kleintierzuchtverein Dorn-Assenheim lud wieder zum Wettkrähen der Hähne ein
Reichelsheim (hh). „Die Julia kam nach Hause und hat mir freudestrahlend ihren Siegerpreis gezeigt“, bekannte Andrea Rack nicht ohne Stolz. Gemeint war Tochter Julia, deren Leghorn-Hahn kurz zuvor das Hähnekrähen des Kleintierzuchtverein Dorn-Assenheim gewonnen hatte. Han Solo heißt das Prachtexemplar vom Wetterauhof und kommt im Gegensatz zu seinem Namensgeber aus dem Film Star Wars majestätisch, ja elegant gefiedert daher. Und auch gegenüber den zierlichen Zwergen, die quirliger und aufgeweckter wirken. Insgesamt stellten sich dem Wettbewerb 11 große Hähne und 31 Zwerge, deren Züchterinnen und Züchter den Vereinen in Bingenheim, Dorn-Assenheim, Nieder-Florstadt und Wölfersheim angehören.
Statt des Konkurrenzaspekts stand ohnehin die Geselligkeit im Vordergrund, bemerkte der Vorsitzende der Gastgeber, Christian Gäck und überreichte Plaketten in Gold, Silber und Bronze gab. Bei den großen Hähnen gewann Julia Rack vor Michael Wörner und Nadine Schüler. In der Kategorie der Zwerghühner standen Marco Seum, Klaus Gottwalz, Uwe Reul und Torsten Stephan “auf dem Treppchen.“ Schließlich „erkrähten“ sich die Gockel des GZV Bingenheim noch den Siegertitel in der erstmaligen Vereinswertung.
Zuvor weckten die gefiederten Zeitgenossen mit ihrem imponierenden Kikeriki die letzten Langschläfer rund um die Sport- und Festhalle. Vor den Käfigen saßen konzentrierte Zähler, die eine Stunde lang jeden Ruf notierten und desinteressiertes Gegackere penibel aussortierten. Gleich sechs Tiere verdienten sich das Prädikat „Nachbarfreundlich“ und bequemten sich keines Lautes. Der Wölfersheimer Matteo Müller sicherte sich diesen fragwürdigen Titel durch Losentscheid und entthronte Christian Gäck, der fünf Male zuvor den damit verbundenen Preis abräumte.
Zur guten Stimmung trugen auch die Chefs vom Grill und das Thekenteam bei. Gäck war’s dann auch zufrieden und freute sich über eine gelungene Veranstaltung: „Besonders schön war es, dass das Wetter gehalten und alle Gäste Spaß hatten. Sowohl der Auf- wie auch der Abbau verliefen komplett reibungslos.“



