Gemeinsame Brandschutzerziehung der Dorn-Assenheimer Kitas
Reichelsheim (hh). “Nun folgte ein Löschangriff mit einem C-Hohlstrahlrohr“ erläuterte der Dorn-Assenheimer Wehrführer Christian Gäck. Anlass war allerdings keine Übung der Einsatzabteilung, denn gespritzt wurde auf niedrige Fallklappen. Im Blick hatte er vielmehr die zehn Knirpse der Kita St. Elisabeth und der Kita Wichtelwiese. Denn auf dem Stundenplan der angehenden ABC-Schützen stand die Brandschutzerziehung, die das Basiswissen im Umgang mit dem Feuer vermittelte, aber auch den Faktor Spaß nicht zu kurz kommen ließ.
Benjamin Winkler hatte die Agenda mit Unterstützung von Alexander Finkeldey, Dominik Meyer und Gäck vorbereitet. “Die Kleinen waren engagiert und begeistert bei der Sache, aber auch ziemlich aufgeregt“, schildert der Wehrführer seine Eindrücke. Denn Feuer übt seit jeher eine große Faszination auf Kinder aus, die mit Gefahren verbunden ist.
Praktische Übungen ließen vieles nachvollziehen und verstehen. „Eine Kerze brennt unter einem großen Gefäß länger“, lernten die Kleinen. Ursache ist die größere Menge an verfügbarem Sauerstoff. Und: „Wenn‘s brennt, 112 wählen“, das wussten viele bereis aus der Vorschule. Beim Absetzen eines Notrufs erfuhren die Jungen und Mädchen mehr über die Wichtigkeit der genauen Adressenangabe. So erhielt “Leitstellendisponenten“ Christian Gäck korrekte und manchmal lebenswichtige Informationen. “Das geschah zu meiner eigenen Überraschung doch sehr zurückhaltend.“ Vermutlich, da das Gesicht am anderen Ende der Leitung nicht zu erkennen war.
Später schlüpfte Meyer in die Montur eines Feuerwehrmannes mit Atemschutzausrüstung. So lernen die Kinder, im Notfall ohne Angst vor einem Erscheinungsbild a la Darth Vader aus Star Wars zu reagieren. Doch hier blieben die Kleinen cool und realisierten schnell, das unter der bedrohlichen Maske ein bekanntes Gesicht zur Hilfe eilt. “Hier haben Sendungen wie Feuerwehrmann Sam und Paw Patrol gute Arbeit für uns und die Allgemeinheit geleistet“, freut sich Gäck.
“Als wir dann die Fahrzeuge unter die Lupe nahmen, waren alle wieder sehr aufgeregt und agil,“ beobachtete er das Geschehen. Beliebt waren die Sitzplätze und die Ladefläche des GW-N, einer Neuanschaffung als Kombi von Geräte- und Mannschaftstransporter. “Nachdem das erste Kind stolz auf der Ladefläche posierte, “stürmten die anderen mit ausgestreckten Armen auf mich zu.“ Auch sie wollten auf die Pritsche gehoben werden. Mit lautem Tatütata brachten die Brandschützer den um viele Erfahrungen reicher gewordenen Nachwuchs wohlbehütet in ihre Kitas zurück.




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