Kleine Könige auf großer Mission


Sternsinger der Pfarrgruppe Wickstadt/Dorn-Assenheim sammeln beeindruckende 10.865 Euro


Reichelsheim/Florstadt/Niddatal (hh) „Ihr seid mit Freude, Mut und Ausdauer losgezogen, um den Menschen den Segen zu bringen und damit Gutes zu tun. Dafür ein herzliches Danke“, zeigte sich Schwester Mateusza tief beeindruckt vom Engagement der Sternsinger in der Pfarrgruppe Wickstadt/Dorn-Assenheim. Aber auch von der Herzlichkeit und Spendenbereitschaft der Besuchten. Denn die von ihr federführend begleitete Aktion erzielte ein herausragendes Spendenergebnis von 10.865 €. Schwester Mateusza hierzu: “Liebe Sternsinger-Freunde, ihr seid einfach wunderbar.”

Während eines feierlichen Abschlussgottesdienstes in Sankt Maria Magdalena Dorn-Assenheim wurde noch einmal deutlich, wie viel Herzblut die kleinen Königinnen und Königen in ihren bunten Gewändern mit ihren Betreuern in diese Aktion steckten. Darunter waren auch viele Firmbewerber und Kommunionkinder. Nun trugen sie die Fürbitten vor, unterstützten das Kyrie. Und als schließlich das Lied „Wir kommen daher aus dem Morgenland“ erklang und mit großem Applaus bedacht wurde, war die Freude in den Gesichtern aller spürbar.

Unter dem Motto „Erhebt eure Stimme! Sternsinger unterwegs für Kinderrechte“ tourten 74 Kaspars, Melchiors und Balthasars mit ihren Sternen, Sammelbüchsen und 33 Begleitpersonen durch zehn Dörfer in den Kommunen Reichelsheim, Niddatal, Florstadt und Friedberg. Dabei brachten sie nicht nur den Segen „Christus mansionem benedicat“ in die Häuser, sondern machten auch auf die Situation vieler Kinder in den weniger entwickelten Ländern aufmerksam. Sie besuchten Kindergärten und Grundschulen, Seniorenzentren, Geschäfte, Banken, Rathäuser und zahlreiche Haushalte der Pfarrgruppe. „Wir wurden überall herzlich empfangen“, freute sich Sr Mateusza, „ das ist ein Zeichen dafür, dass eure Botschaft ankommt und geschätzt wird.”

Die Spenden sollen in erster Linie die Bildung, die medizinische Versorgung und die Ernährungssituation verbessern. Die Sternsinger illustrierten dies am Beispiel von Kenia und Kolumbien, “zwei Länder, wo Kinderrechte oft mit Füßen getreten werden.” In Kenia bedrohen Dürren und Überschwemmungen als Folge des Klimawandels deren Lebensgrundlage. Oft bleibe der Teller leer und medizinische Hilfe sei kaum erreichbar. In Kolumbien wachsen viele Kinder in Armut und Unsicherheit auf, ohne die Chance auf Schulbildung, oft schutzlos vor Gewalt und Ausbeutung.

Auch hinter den Kulissen wurde mit großem Einsatz für den guten Zweck gearbeitet. Christa Hobler nähte und reparierte “mit viel Hingabe” königliche Umhänge, während Karin Würz und Kevin Scherer die Sterne erneuerten oder bemalten.

“Wir eröffnen anderen Kindern Perspektiven für eine bessere Zukunft” freut sich Schwester Mateusza mit den Sternsingern der Pfarrgruppe Wickstadt/Dorn-Assenheim beim Abschlussgottesdienst in Sankt Maria Magdalena


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