Pfarrgruppe Wickstadt/Dorn-Assenheim: Sternsinger tourten auch zu den Rathäusern
Wetteraukreis (hh). Einst folgten die drei Weisen einem Stern und brachten dem neugeborenen König ihre Gaben. Doch dieser Tage ist das Bild ein anderes: Kleine Könige ziehen durch die Straßen, ihre Gewänder leuchten, ihre Kronen glitzern – und ihr Weg führt sie direkt in die Rathäuser von Florstadt, Niddatal und Reichelsheim.
Dort wurden die Würdenträger gebührend empfangen. In Reichelsheim öffnete Bürgermeisterin Lena Herget die Türen zu ihrem “Reich“, in Niddatal nahm sich Michael Hahn Zeit für den hohen Besuch und in Florstadt stellte sich erstmals deren neuer Amtskollege Daniel Imbescheid den Majestäten. Meist begleitet von der pastoralen Mitarbeiterin Schwester Mateusza brachten die Sternsinger den traditionellen Segen „20*C+M+B+25“ – Christus Mansionem Benedicat (Christus segne dieses Haus) – über die Türen und trugen Lieder sowie Gedichte vor.
Unter dem diesjährigen Motto „Erhebt eure Stimme! – Sternsingen für Kinderrechte“ sammelten sie Spenden für Kinder, denen grundlegende Rechte verwehrt bleiben. Ausweislich der mitgebrachten Flyer besuchen weltweit etwa 250 Millionen Mädchen und Jungen keine Schule, 160 Millionen müssen arbeiten – oft unter ausbeuterischen Bedingungen. Die Sternsinger wollen das ändern und rufen zum Spenden auf.
Vielleicht ist es ein seltenes Bild, wenn Bürgermeister vor königlichen Gesandten den Segen empfangen – doch an diesem Tag war es gelebte Tradition. Ein Zeichen dafür, dass wahre Größe nicht in der Macht liegt, sondern im Segen.




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