Erstkommunion in St. Maria Magdalena Dorn-Assenheim und St. Willigis Florstadt
Reichelsheim/Florstadt (hh). „Kommt her und esst!“, mit dieser besonderen Einladung wandte sich die Pastorale Mitarbeiterin Schwester Mateusza an die Erstkommunionkinder der Pfarrgruppe Wickstadt/Dorn-Assenheim. Die Worte aus dem Johannesevangelium bildeten das Zentrum der feierlichen Gottesdienste in St. Maria Magdalena und St. Willigis Florstadt – denn sie waren eine direkte Botschaft von Jesus Christus.
„Kommunion bedeutet Gemeinschaft“, betonte Schwester Mateusza. „Mit Jesus, aber auch in der Kirche, die ihr in eurer Gruppe schon erfahren habt.“ In der Eucharistie schenke sich Jesus selbst: „Er sagt: Ich liebe dich, du bist mir kostbar und wertvoll.“ Dazu zitierte sie Papst Benedikt XVI., der seine Erstkommunion als Beginn einer tiefen Freundschaft mit Jesus bezeichnete: „Genau das wünschen wir euch: eine Freundschaft, die trägt.“
Kaplan Moritz Gerlach in Dorn-Assenheim und Pfarrer Bernd Richardt in Florstadt griffen diese Gedanken auf und vertieften sie mit den Kindern anhand des Evangeliums von der Erscheinung Jesu am See von Tiberias. Die Jünger standen nach einer erfolglosen Nacht mit leeren Netzen am Ufer, bis Jesus sie aufforderte, erneut auszuwerfen. Doch dann, so der Bibeltext weiter, geschieht das Unfassbare: Die Netze sind voll.“
„Kommt her und esst“, rief Jesus ihnen damals zu, und sie erkannten ihn als den Auferstandenen. „Und das sagt er auch heute“, erläuterte Gerlach. In jeder Eucharistie lade Christus dazu ein, sich um seinen Tisch zu versammeln und Gemeinschaft zu spüren – mit der Gemeinde, miteinander und mit ihm selbst. Kaplan Gerlach: „Das kleine Stück Brot soll euch zeigen: Ich bin bei dir – in der Messe, zu Hause, bei Freunden, in der Schule.“
Musikalisch bereicherten die Feier in Florstadt Organist Rainer Walter und Kantor Christoph Bommersheim. In Dorn-Assenheim übernahm Antonia Molnár beide Parts, während der Musikverein Harmonie unter der Leitung von Andreas Schmidt orchestrale Klänge beisteuerte. Allen war der Applaus des Publikums ebenso sicher wie den Katechet:innen. Seit September hatten sie, meist engagierte Eltern, mit Schwester Mateusza die Kinder auf diesen Tag vorbereitet. Dabei vermittelten sie ihnen die Grundlagen des christlichen Glaubens sowie die Feier des Gottesdienstes mit der Heiligen Eucharistie.
Zudem begleiteten die Jungen und Mädchen das kirchliche Leben, bastelten Deko-Lichter für den Nikolaus-Markt, machten beim Krippenspiel an Heiligabend und der Sternsingeraktion mit. Auch ein Ausflug ins Bibelhaus nach Frankfurt stand auf dem Programm. „Nun erhielten die Kinder Urkunden und ein Kreuz zur bleibenden Erinnerung. Einige von Ihnen interessieren sich bereits für den Ministrantendienst und durften mit den Älteren schon einmal „Probe-dienen“. Und noch ein Lob von Schwester Mateusza blieb an diesem Vormittag in Erinnerung: “Danke für eure tollen und interessanten Fragen über unseren Glauben, Jesus, die Kirche, die Schöpfung. Dies hat mir gezeigt, dass ihr mit Jesus eine feste Freundschaft aufbauen möchtet.“
Ihren Weißen Sonntag feierten in St. Maria Magdalena: Emil Ascher, Johanna Bayer, Elisabeth Maria Magdalena Dönges, Lena Alina Engels, Sarah Maria Gäck, Malte Benjamin Heine, Annabell Ihlenfeldt, Rune Fritz Kempf, Felix Christoph Mack, Phil Emil Mengel, Clara Sehl, Levi Maxim Stöhr, Laura Zannino. Auf dem Foto sind ferner Schwester Mateusza und Kaplan Moritz Gerlach abgebildet.

In St. Willigis gingen zur Erstkommunion: Freja Claus, Silas-Lee Czorny, Giada Antonia Grillo, Helen Lucia Foelsch, Nicole Krizanac, Luis Podstawa, Joe Rieger. Das Foto komplettieren Schwestern Mateusza und Pfarrer Bernd Richardt.



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