Von Holger Hachenburger, CDU-Fraktionsvorsitzender










KURZVERSION: Wir wollten mit Kostenobergrenze, Zeitlimit und Bürgerbeteiligung für Ordnung und attraktive Ortsbilder sorgen. Stattdessen verweist man auf ein Grünpflegekonzept, das an der eigentlichen Aufgabe vorbeigeht: Gestaltung und Aufforstung. Beispiele wie der Kirchplatz blieben unbeantwortet. Wir sagen: Reichelsheim verdient gepflegte Plätze – und Lösungen statt Ausreden.
Unser Antrag zur nachhaltigen Pflege und Neugestaltung bestehender Grünanlagen ist gestern von der SPD-Mehrheitsfraktion abgelehnt worden. Damit vergibt man eine echte Chance für Ordnung, Transparenz und attraktive Ortsbilder.
Wir haben ein Konzept auf den Tisch gelegt, das keine Luftschlösser baut, sondern klare Steuerungselemente setzt:
👉 eine jährliche Kostenobergrenze von 20.000 €,
👉 eine zeitliche Begrenzung auf vier Jahre,
👉 und eine Priorisierung durch den Magistrat.
Mehr Kontrolle und Flexibilität geht kaum.
Die SPD verweist auf ein städtisches Grünpflegekonzept. Doch hier geht es nicht um das reine Mähen oder Schneiden, sondern um Gestaltung und Aufforstung des Grünbestands – und genau dafür braucht es verbindliche Prioritäten, klare Budgets und neue Ideen. Wo wir Beispiele nannten, wie den Kirchplatz in Dorn-Assenheim, kam: nichts. Man übersah schlicht, dass der Unterschied zwischen einer gepflegten kirchlichen Fläche und einer vernachlässigten städtischen Fläche mit bloßem Auge sichtbar ist. Und zu Beienheim: wir verwechseln Bahn mit Stadt oder so – absoluter Quatsch. Die SPD scheint die Beispiele noch nicht einmal angesehen zu haben. Ablehnung aus Parteiräson.
Unser Antrag hätte Bürgerinnen und Bürger eingebunden, den Pflegeaufwand reduziert und die Kosten planbar gemacht. Stattdessen bleibt alles vage. Nämlich nicht visitenkartentauglich.
„Stillstand statt Fortschritt – Ausreden statt Lösungen.“
Die Ablehnung zeigt: Stillstand statt Fortschritt. Ausreden statt Lösungen. Wir dagegen stehen für ein klares Ziel: Reichelsheim verdient gepflegte, einladende Plätze, die nicht peinlich wirken, sondern stolz machen. Und was Kirchenhände zustande bringen, sollte auch einer Kommune gelingen.
04_neues-leben-fuer-alte-gruenflaechen-antrag-cdu-16.09.2025.pdfHerunterladen




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